Über mich

Lernenbrauchtraum

Katrin Petersen

Seit 22 Jahren bin ich als Lehrerin und 13 Jahre als Fortbildnerin im Bereich Raumgestaltung tätig. Während dieser Jahre konnte ich meine Lehrtätigkeit mit seinen vielfältigen Aufgaben und mein Wissen um Raumgestaltung in pädagogische Konzepte bringen.

Meine Erfahrungen und Sichtweisen als Lehrerin in Grundschule und an einer Gemeinschaftsschule, als Referentin und auch Autorin über das selbstgesteuerte Lernen, vermittle ich in Bezug auf die Gelingensbedingungen pädagogischer und sinnvoller Raumgestaltung und Nutzung in Form individueller Beratungen. In Vorträgen und Seminaren erkläre ich die Ankerpunkte der Raumgestaltung und deren Nutzung – gerade mit Blick auf die Umsetzung in die pädagogischen Arbeit.

Selber arbeite ich an einer mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Schule, die federführend im Bereich der Digitalisierung ist.

In der Fort- und Weiterbildung für Schulen habe ich im Bereich der Schulentwicklung und in der Unterrichtsentwicklung mein Tätigkeitsfeld.

Referenzen

  • u.a. Beratung von über 80 Schulen in pädagogisch nutzbarer Raum- und Farbgestaltung
  • Beratung im Aufbau des Digitalen Lernraums
  • Durchgängiges Raum- und Farbkonzept an einer Grundschule
  • Erstellen des KreativRaums 
  • Schulbauberatung eines Neubaus einer Grundschule „Fraktale Schule“
  • Schulbauberatung zum  Anbau einer Mensa und Ganztagsräumen 
  • Beratung bei dem Bau des naturnahen Schulhofes einer Grundschule 
  • Planung eines Selbstlernzentrum an einer Grundschule 
  • Erstellen des Raumkonzepts einer Grundschule  
  • Beratung zum einheitlichen Raumnutzungskonzept der offenen Ganztagsschule  
  • Dezentralisierung des Lehrerzimmers in Arbeits- und Ruhebereiche 
  •  veränderter Raumnutzungsplan  im Zuge des Ganztagsbetriebs in Form gelingender Doppelnutzung der Räume

Pädagogische Schulbauberatung

Die pädagogische Schulbauberatung trägt dazu bei, für eine Schule ein inhaltlich und räumlich tragfähiges Konzept zu entwickeln, das die Effizienz, Bedarfsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauvorhabens sicherstellt. Dazu werden die individuellen Rahmenbedingungen jeder Schule als Grundlage für die räumliche Gestaltung herangezogen. Anforderungen wie Ganztag und Inklusion spielen dabei ebenso eine Rolle wie das individuelle Profil der Schule und ihres Umfelds.
Dieses ist wichtig, um eine hohe Investition wie einen Schulbau bestmöglich „anzulegen“. Denn die Anforderungen von Schule haben sich geändert. Wer heute noch Schulen nach etablierten, aber längst überholten und heute nicht mehr leistungsfähigen Typologien („Klassenraum-Flur-Schule“) baut, riskiert Folgekosten, die ein nicht bedarfsgerechter Bau zwangsläufig verursacht – und die in ihrer Höhe unberechenbar sind.
Um sowohl Schulentwicklungsfragen als auch ihre Übersetzung in räumliche Qualitäten zu begleiten, hat es sich bewährt, Architektur und Pädagogik zu verbinden. So kann sich ein begleiteter Dialog entwickeln, der zu belastbaren Ergebnissen für eine leistungsfähige und pädagogische Architektur führt.
Wer hat etwas von der Begleitung?
Alle Menschen und Stellen haben davon etwas, die mit der Schule oder dem Schulstandort zu tun haben:
Die Schule profitiert davon, dass ihr Raumprofil genau auf ihr pädagogisches Profil abgestimmt ist. Die Anforderungen von Lehrenden und Lernenden werden berücksichtigt, sie halten sich lieber in der Schule auf, finden optimale Bedingungen und erhalten optimale Unterstützung für mehr Leistungsfähigkeit. Auch die Identifikation mit dem Bau und der Schule selbst ist bei allen in und um die Schule herum höher.
Der Schulträger und die Kommune profitieren in mehrfacher Hinsicht: Ein gut geplanter Bau, der die Anforderungen des Standorts optimal erfüllt, wird gut angenommen, besser behandelt, hat weniger Umbaubedarf und verursacht langfristig weniger Kosten. Gleichzeitig wertet eine gute, leistungsfähige Schule jeden Standort auf – ein Viertel, eine Kommune oder eine Stadt, die hochwertige, zeitgemäße Bildung anbieten können, gewinnen an Attraktivität für alle.
Die Architekt/innen profitieren, weil sie durch die Ergebnisse präzise und ausführliche Angaben zu den Anforderungen der jeweiligen Schule erhalten. Sie haben die Sicherheit eines umfassenden und belastbaren Briefings, das es ihnen ermöglicht, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Für Architekt/innen bringt die pädapädagogische Beratung eine Ausgangssituation von hoher funktionaler Klarheit, die sich hervorragend in räumliche Kreativität übersetzen lässt. 

(Montag-Stiftung)